Unnötige 0:1-Heimniederlage gegen USV St. Anna/Aigen (0:0)

Unnötige 0:1-Heimniederlage gegen USV St. Anna/Aigen (0:0)

Nach dem klaren Ausscheiden in der 1. Runde des UNIQA ÖFB Cup gegen starke Lustenauer, begann am Samstag, 27. Juli 2019, die Saison für unsere Regionalligamannschaft mit einem Heimspiel. Als Gegner kam mit USV St. Anna/Aigen der Aufsteiger aus der Steiermark in die „Licht & Planung Arena“ nach Stadl-Paura. Die Mannschaft von Trainer Tomica Kocijan hat in der 1. Cuprunde eine Überraschung geliefert und den SC Kalsdorf mit 1:0 besiegt.

Es war uns sehr wohl bewusst, dass es einer besonderen Anstrengung bedürfen wird, um gegen diesen Gegner zu punkten. Unser Trainerteam hat in den letzten Trainingseinheiten versucht, ihre Mannschaft gut auf dieses Match vorzubereiten. Das Augenmerk lag darauf, ein funktionierendes Kollektiv aus den vielen Neuzugängen zu formen. Zielvorgabe war, nicht punktelos zu bleiben!

Kurzes Resümee: Wir waren über weite Strecken die bessere Mannschaft, kamen auch zu guten Chancen – besonders in Hälfte zwei – die jedoch teils kläglich vergeben wurden. Normalerweise darf so ein Match nicht verspielt werden, aber offensiv waren wir einfach nicht clever genug!

Das Bemühen können wir unserer Mannschaft heute nicht absprechen, aber um zu gewinnen, muss man Tore schießen!

Das Match wurde von Spielleiter Marco Schlacher pünktlich um 17.00 Uhr, vor ca. 200 Zuschauern, angepfiffen. An den Linien assistierten Stefan Grau und Christian Johann Steiner.

Unser Trainerteam ließ folgende elf Spieler beginnen:

Stevica Zdrakovic TW (K), Robert Ambrosie, Claudio Anderson Merville, Amel Beglerovic, Hasib Seperovic, Kenan Iljazovic, Elvin Kanyerere, Xheme Sufaj, David Xerach Muro Fernandez, Borja Ivan Valdes Servide und Enis Kolakovic.

Auf der Ersatzbank nahmen Platz: Silad Ibisi, Tvrtko Kljajic, Miroslav Cirkovic und Martin Tawdrous.

Unser Trainerteam: Milivoj Vujanovic (Cheftrainer), Dario Dujakovic (Co-Trainer) und Mario Verlende (Tormanntrainer).

 Ligaportal berichtet:

Einstand nach Maß: Aufsteiger St. Anna/Aigen biegt Stadl-Paura!

In der 1. Runde der Regionalliga-Mitte traf der ATSV Stadl-Paura auf den USV RB Weindorf St. Anna am Aigen. Und dabei gelang es dem Liganeuling gleich die ersten 3 Punkte gutzuschreiben. Luka Salamun gelang es dabei nach einer gespielten Stunde seine Visitenkarte in des Gegners Tor abzugeben. Auch in der 86. Minute stand er im Mittelpunkt, als er wegen Kritik die rote Karte sah. Bei Stadl-Paura ist nach dem massiven Umbau Geduld gefragt. Es waren bereits Ansätze vorhanden, aber letztlich braucht die Integration so vieler neuer Spieler eine gewisse Zeit. Zumindest dieser eine Punkt war auch durchaus in Reichweite. 

Weitestgehend kam es zu einem Abtasten

Bei den Traunviertlern ist gegenüber der letzten Spielzeit mit 16 Abgängen bzw. 19 Neuzugängen eine völlig neue Belegschaft am Werken. Bei Aufsteiger St. Anna/Aigen gilt es abzuwarten, wie der Abgang von Tormacher Marko Guja verkraftet wird. Im ÖFB Cup hat das schon einmal geklappt. War es doch gelungen die Kalsdorfer aus dem Cup zu kegeln. Die Südoststeirer waren dann bei ihrer Regionalliga-Premiere erst einmal darum bemüht, sich nach und nach an das angeschlagene Spieltempo heranzutasten. Auch der völlig umgekrempelte Gastgeber hatte in der Anfangsphase so seine Schwierigkeiten, konstruktiv aufzutreten. Mit Fortdauer der Begegnung gelang es aber beiden Mannschaften zur erforderlichen Balance zu finden. Aber beide Defensivreihen erwiesen sich als sattelfest bzw. ließ man sich in den Grundfesten nicht wirklich erschüttern. Demnach kam der 0:0-Halbzeitstand auch nicht überraschend.

Luka Salamun trifft und sah später rot

Welches der beiden Teams ist nun im zweiten Durchgang bereit, mehr Risiko zu nehmen. Sind es die vom Ex-Salzburg bzw. Sturm-Recken Tomislav Kocijan betreuten Gäste oder die Truppe von Coach Milivoj Vujanovic. „Kontrollierte Offensive“ – so kann man die Bestrebungen der beiden Mannschaften nachfolgend umschreiben. Was gleichbedeutend damit war, dass beide Teams weiterhin einen sehr ansprechenden Defensiv-Job verrichteten. Dann aber die 60. Minute: Luka Salamun wusste seinen Freiraum zu nützen und brachte die Gäste aus kurzer Distanz mit 0:1 in Führung. Was schon in der Steirerliga der Fall war, sollte sich auch ein Stockwerk höher fortführen. Ist St. Anna/A. erst einmal in Führung, weiß man diese geschickt zu verteidigen. So fanden die spielfreudigen Traunviertler kein Rezept, um zumindest noch Schadensbegrenzung zu betreiben. Demzufolge durfte St. Anna/Aigen mit dem ersten Regionalligasieg die Heimreise antreten.

Stimme zum Spiel:

Rudi Knoll, Presseverantwortlicher Stadl-Paura:

„In Summe betrachtet war die Niederlage unnötig. Ist es uns doch trotz der vielen Kaderveränderungen gelungen, das Spiel zu gestalten. Aber letztendlich mangelte es an der erforderlichen Abgebrühtheit vor des Gegners Tor. Ich denke doch, dass die neuformierte Truppe bald die ersten Punkte einfahren wird.“

Alle Bilder vom Match können unter folgendem Link angeschaut werden:

https://photos.app.goo.gl/NncQ5HY1hj7ufPwi7

(Alle Fotos: Copyright by Rudi Knoll)

Bildbeschreibung: Neuzugang Enis Kolakovic im Kampf um das Leder! (Foto: Rudi Knoll)

Berichte auch auf http://www.salz-tv.at und unter http://www.meinbezirk.at/oberoesterreich/sport/ unter „Suchen“ ATSV Stadl-Paura eingeben!

Vorschau:

Nach der unnötigen Niederlage gegen St. Anna/Aigen wartet am Freitag, 02. August 2019 das Auswärtsmatch gegen den DSC Deutschlandsberg. Die Elf von Christoph Meier besiegte den Titelmitfavoriten WSC Hertha Wels auswärts mit 3:2, bot dabei eine ganz starke Vorstellung. Unser Trainerteam wird versuchen, unsere Mannschaft bestens auf diese schwierige Aufgabe vorzubereiten. In der vergangenen Saison gewannen wir auf eigener Anlage mit 2:1, auswärts spielten wir 2:2. Zielvorgabe wird sein, alles zu versuchen, um die Heimreise nicht punktelos anzutreten.

Spielleiter Christian Thomas Schmautz wird diese Partie um 19.00 Uhr am Kunstrasenplatz im Deutschlandsberger Koralmstadion anpfeifen, an den Linien assistieren Bakk. Patrick Jürgen Trampitsch und Dominik Sodamin.

In eigener Sache: (Rudi Knoll)

Ich hatte eigentlich vor, meine Tätigkeit beim ATSV, die ich nun bereits das siebte Jahr ausübe, auf Grunde der Unstimmigkeiten im Verein zu beenden. Ich konnte es einfach nicht verstehen, dass in der jetzigen schwierigen Situation, statt im Vorstand an einem Strang zu ziehen, gegeneinander gearbeitet wurde. Da sich jedoch bei der Generalversammlung ein Trend zur Zusammenarbeit zeigte, werde ich meine Tätigkeit vorläufig weiter ausüben. Ich durfte in den letzten sechs Jahren eine wirklich schöne, interessante und abwechslungsreiche Zeit mit dem ATSV erleben, wofür ich mich bei Allen, mit denen ich Kontakt hatte, sehr herzlich bedanke. Einige Vereine sind bereits bezüglich eines Wechsels an mich herangetreten. Im Moment schlägt mein Herz, obwohl ich kein „Stadlinger“ bin, aber noch für den ATSV!

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