2:4-Heimniederlage gegen Meister SV Lafnitz (1:1)

2:4-Heimniederlage gegen Meister SV Lafnitz (1:1)

Nach dem verdienten Derbysieg gegen Union Gurten, kam am Freitag, 11. Mai 2018, mit dem SV Lafnitz, der überlegene Tabellenführer und Fixaufsteiger in die neue 2. Liga, nach Stadl-Paura. Wir hatten gegen den Gegner aus der Steiermark eigentlich nichts zu verlieren und wollten alles daransetzen, ein achtbares Ergebnis zu erzielen. Die Brummayer-Schützlinge konnten sich nach dem Heimsieg in der Vorwoche um zwei Plätze, auf den dreizehnten Tabellenrang, in der Regionalliga Mitte verbessern. In der Hinrunde entführten wir, durch ein spätes Tor von Mario Petter zum 1:1-Auswärtsremis, einen Punkt aus der Steiermark. Das Match wurde um 18.30 Uhr, von Spielleiter Stefan Krassnitzer, in der „Molto Luce Arena“ angepfiffen. An den Linien assistieren Jakob Koppitsch und Sebastian Fischer.

Spielleiter Stefan Krassnitzer beendet nach diesem Match seine aktive und sehr erfolgreiche Karriere als Schiedsrichter. Es ist schade, dass er nun seine Pfeife an den Nagel hängt. Wir wünschen Stefan auf seinem weiteren Lebensweg alles Gute und sind stolz, ihn als Freund gewonnen zu haben!

Unser Trainerteam schickte folgende Startelf aufs Feld:

Moritz Lüftner (TW), Pascal und Raphael Hofstätter, Misel Danicic, Jefté Sánchez Betancor, Ismir Jamakovic (Kapitän), Niklas Kölbl, Vedran Turkalj, Alin Roman, Mustafa Botic und David Xerach Muro Fernandez. Auf der Ersatzbank nahmen Platz: Rene Troll (ET), Roland Racsko, Arlind Hamzaj, Tommy Schmidl und Adán Ravelo Expósito. Einsergoalie Andi Michl fehlte auf Grund seiner Sperre.

 Ligaportal berichtet:

 28 Spiele unbesiegt! Lafnitz weiß auch in Stadl-Paura zu überzeugen

Am 29. Spieltag der Saison 17/18, kam es in der Regionalliga-Mitte, zum Aufeinandertreffen des ATSV Stadl-Paura mit dem bereirs feststehenden Meister bzw. Aufsteiger SV Licht-Loidl Lafnitz. Und dabei lieferten die Oberösterreicher den Lafnitzern einen offenen Schlagabtausch. Auch Meistertrainer Ferdinand Feldhofer wusste die Leistung der Hausherren zu huldigen bzw. war ein Punkt für diese durchaus in Reichweite. Aber trotzdem – im Großen und Ganzen betrachtet, wird man in Stadl-Paura wohl soweit froh sein darüber, die „Reset-Taste“ betätigen zu können. Denn das Gelbe vom Ei war die Rückrunde für die Traunviertler dann wahrlich nicht. Wohl mit neuem Trainergespann, wird man dann mit frischen Kräften die neue Spielzeit 18/19 in Angriff nehmen. Gedanken anderer Art beschäftigen die Lafnitzer. So darf man gespannt sein, was diese imstande sind, in der 2. Liga zu bewerkstelligen. Eines erscheint sicher, derjenige der die Steirer unterschätzt, der wird mit Sicherheit entsprechend bestraft werden.

Man begegnet sich auf Augenhöhe

Die Traunviertler waren gegen den frischgebackenen Meister bzw. Aufsteiger in die neugeschaffene 2. Liga krasser Außenseiter. So stehen die Lafnitzer nun bereits seit unglaublichen 27 Spielen als unbesiegt da. Stadl-Paura konnte zwar zuletzt gegen Gurten drei Derby-Zähler einfahren, trotzdem ist bei der Brummayer-Truppe in der Rückrunde sehr viel Luft nach oben gegeben. Aber der Gastgeber begann dann die Begegnung sehr engagiert bzw. torgefährlich. So war es der Spanier Betancor, der einen Freistoßball in der 5. Minute an das Lattenkreuz setzte. Was den Oberösterreichern dann in weiterer Folge doch einen Rückhalt verlieh. So gelang es diesen den Lafnitzern Parole zu bieten bzw. waren die Gäste nun doch ordentlich gefordert. Aber die Hausherren konnten sich sehr teuer verkaufen, so gelang es auch, die Partie völlig offen zu gestalten. Die Lafnitzer waren zwar heftig darum bemüht Lösungen zu finden, was dann aber erfolglos bleiben sollte. Bis zur 40. Minute, da wurde Philipp Seidl freigespielt, der dann die Steirer mit 0:1 in Führung ballerte. Aber bereits im Gegenstoß stand es dann 1:1, Betancor schloss dabei einen sehenswerten Alleingang erfolgreich ab.

Lafnitz mit dem längeren Atem

Aufgrund der ersten Spielhälfte durfte man nun durchaus auch im zweiten Durchgang damit rechnen, dass da zwei Mannschaften die Klingen kreuzen, die einander nichts schenken werden. So sollte es dann auch sein, hüben wie drüben war man weiterhin darum bemüht, nach Möglichkeit voll anzuschreiben. Nun waren es verstärkt die Lafnitzer, die am Temporad drehten und so Stadl-Paura ganz gehörig in Bedrängnis brachten. Nach einer gespielten Stunde kam es dann zum 1:2. In Anschluss an einen Eckball war Wolfgang Wadl zur Stelle und beförderte das Runde in den gegnerischen Kasten. Aber die Traunviertler präsentierten sich diesmal von einer sehr hartnäckigen Seite. Denn in der 71. Minute gelang es auf das Neue auszugleichen und wiederum hieß der Torschütze dabei Jefté Sánchez Betancor – 2:2. Aber letztlich hatten die Lafnitzer die Nase dann doch vorne. Der eingewechselte Nikola Frljuzec mit einem Elfmeter (84.) und Kapitän Wolfgang Waldl (88.) mit seinem zweiten Matchtreffer sorgten dann für den 2:4-Spielendstand.

Stimme zum Spiel:

Rudi Knoll, Presseverantwortlicher Stadl-Paura:

„Wir konnten mit dem Meister bzw. Aufsteiger über weite Strecken sehr gut mithalten. Nur schade, dass dann unterm Strich nichts Zählbares herausgeschaut hat. Vor allem in den Schlussminuten fehlte es an der nötigen Konzentration. In Summe gesehen gilt es der Mannschaft aber ein Lob auszusprechen bzw. konnten wir das Spielfeld dann trotz der Niederlage, erhobenen Hauptes verlassen.“

Alle Bilder vom Match sind bereits im Webalbum des ATSV Stadl-Paura online!

https://plus.google.com/114229460133044634643/posts

Bildbeschreibung: Raphael Hofstätter bewies in diesem Match seine Zweikampfstärke! (Foto: Rudi Knoll)

(Alle Fotos: Copyright by Rudi Knoll)

Berichte auch auf http://www.salz-tv.at und unter http://www.meinbezirk.at/oberoesterreich/sport/ unter „Suchen“ ATSV Stadl-Paura eingeben!

VORSCHAU:

Nach der Heimniederlage gegen Tabellenführer und Meister SV Lafnitz, wartet am Freitag, 18. Mai 2018, bereits die letzte Runde der Saison 2017/18. Die Brummayer-Schützlinge müssen noch einmal in die Steiermark reisen, als Gegner warten die Sturm Graz Amateure. Die Elf von Trainer Thomas Hösele nimmt den zehnten Tabellenrang ein und musste die Aufstiegsambitionen in die neue zweite Liga begraben. Unsere Mannschaft befindet sich auf Tabellenplatz vierzehn der Regionalliga Mitte. In der Hinrunde verloren wir das Match auf eigener Anlage mit 0:2. Die Brummayer-Elf wird alles daransetzen, die Heimreise aus der Steiermark nicht punktelos anzutreten. Spielleiter Marco Schlacher wird diese Begegnung um 18.30 Uhr im Messendorfer Trainingszentrum anpfeifen. An den Linien assistieren Jakob Bögner und Karl Schlacher.

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